Unabhängiges Ratgeberportal zu Vaterschaftstests

Bei uns finden Sie unterstützende Informationen zum sensiblen Thema der Klärung einer Vaterschaft mittels DNA-Abstammungsgutachten.

Diese Website hat es sich dabei zum Ziel gemacht, dem Interessierten einen kompletten, fundierten und objektiven Überblick zu geben. Wir bemühen uns dabei stets, dieses komplizierte Thema auch für den Laien verständlich und begreifbar zu machen.

Wir hoffen, dass Sie die gewünschten Informationen im Rahmen unserer kostenlosen Beratung finden und sind dankbar für Ihr Feedback und Ihre Kommentare.

Klärung der Vaterschaft über einen Vaterschaftstest [© millaf - Fotolia.com]

Klärung der Vaterschaft

Etwa jedes hundertste Kind in Deutschland ist ein sogenanntes Kuckuckskind - also nicht das leibliche Kind seines vermeintlichen Vaters. Bei etwa 700.000 jährlich in Deutschland geborenen Kindern entspricht dies also ungefähr 7.000 Kuckuckskindern. Das heißt, dass dem Vater von der Mutter - bewusst oder unbewusst – dieses Kind untergeschoben wurde, obwohl er nicht der leibliche Vater ist. Dies geht aus einer wissenschaftlichen Studie des britischen Sexualforschers Robin Baker hervor, in welcher das Fortpflanzungsverhalten von europäischen und amerikanischen Familien untersucht wurde.

Wenn dann früher oder später Zweifel aufkommen - ob nun anhand von äußeren Merkmalen, weil Ungereimtheiten bezüglich des Zeugungszeitpunktes bestehen oder beispielsweise auch weil der Mann herausfindet, dass er eigentlich unfruchtbar ist, kommt für die definitive Klärung nur ein DNA-Vaterschaftstest in Frage.

Jährlich werden in Deutschland von Gerichten etwa 10.000 DNA-Vaterschaftstests beauftragt. Insgesamt - also mit den privaten Vaterschaftstest - laut Schätzungen mindestens 50.000. Nicht umsonst hieß es bereits im Lateinischen: Pater semper incertus est - der Vater ist immer ungewiss. Und so sind dann immerhin über 20 Prozent aller Vaterschaftstest negativ – das heißt, die getesteten Väter sind nicht die biologischen Väter des Kindes.

Wenn Sie und Ihre Familie in einer Situation sind, in der Sie Antworten und Klarheit haben wollen, sind Sie auf ratgeber-vaterschaftstest.de richtig. Die Fragen sind meistens die gleichen: Ist dieses Kind mein Kind? Oder als Mutter: Wer ist der biologische Vater meines Kindes? Oft wollen aber auch Kinder ihre Abstammung einwandfrei erfahren.

Wir haben uns auf Vaterschaftstests bzw. generell Verwandtschaftstest spezialisiert und bieten Ihnen auf unserer Website eine kostenlose Beratung, damit Sie schnell und sicher Ihr aufklärendes Testergebnis in den Händen halten.

Gründe für ein Abstammungsgutachten

Neben der Klärung einer Vaterschaft werden DNA-Abstammungsuntersuchungen auch für folgende Situationen angewandt:

  • Klärung, ob Zwillinge eineiig oder zweieiig sind
  • sonstige Verwandschaftsverhältnisse mittels Verwandtschaftstests (z.B. Geschwister, Opa/Oma & Enkel, Tante/Onkel & Neffe/Nichte)
  • Test, ob die Mutter die leibliche Mutter ist (Mutterschaftstest)
  • Erbschaftsstreitigkeiten
  • bei Familienzusammenführungen oder Einwanderungsbegehren

Häufige Fragen



Abstammungsgutachten

Abstammungsgutachten ist der medizinische Fachbegriff für das im allgemeinen Sprachgebrauch als Vaterschaftstest bezeichnete Ergebnis des wissenschaftlichen Verfahrens, mit dem die Verwandtschaft zwischen zwei Personen ermittelt werden soll. Sicherlich weil die Ermittlung der Vaterschaft der mit Abstand häufigste Anwendungsfall ist.

Abstammungsgutachten anhand von DNA-Analysen

Diese Möglichkeit ist die geläufige und rechtssichere Methode. Da jeder Mensch (abgesehen von eineiigen Zwillingen) einen eineindeutigen genetischen Fingerabdruck besitzt, kann unter Nutzung der Vererbungsregeln ein Abstammungsgutachten erstellt werden. Im diploiden Chromosomensatz des Menschen stammt jeweils die Hälfte des Chromosoms vom Vater sowie der Mutter. Wenn also in den DNA-Strängen der Kind-Chromosomen Merkmale vorhanden sind, die nicht bei den Testeltern vorhanden sind, kann damit die Elternschaft ausgeschlossen werden.

Um die Wahrscheinlichkeit der Aussage zu erhöhen, werden stets mehrere – und zudem in der Gesamtbevölkerung möglichst variable - Merkmale in die Untersuchung einbezogen. Dies mündet dann in einer Wahrscheinlichkeitszahl mit der die Elternschaft bestätigt wird.
Da für die Analyse keine sogenannten kodierenden Abschnitte, sondern nur die Bereiche zwischen den Genen analysiert werden, gelten diese Untersuchungen auch nicht als besonders geschützter Gentest im Sinne des Gendiagnostikgesetzes. Daher werden die Abstammungsgutachten in Deutschland gesondert gesetzlich geregelt.

Abgrenzung Vaterschaftstest vom Vaterschaftsgutachten

Das Vaterschaftsgutachten ist ein gerichtlich verwertbarer Vaterschaftstest. An dieses Vaterschaftsgutachten zur gerichtlichen Prüfung einer vermuteten oder behaupteten Vaterschaft werden daher strengere formale Ansprüche gestellt als an einen handelsüblichen Vaterschaftstest. Er enthält z.B. ein statistisches Beiblatt zur besseren Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse. Ebenso werden die Probenentnahmen und Identitätsfeststellungen der  am Test beteiligten Personen genau dokumentiert. Das testende Labor muss zudem nach ISO EN DIN/IEC 17025 zertifiziert sein.

Weiterhin werden beim Vaterschaftsgutachten mehr DNA-Marker als beim privaten Vaterschaftstest überprüft (mit über 40 statt etwa 20 oft doppelt so viele).

Durch den erhöhten Aufwand ist der Preis für ein Gutachten bis zu doppelt so hoch.


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