Präsident von Paraguay muss sich Vaterschaftstest unterziehen

Der paraguayische Präsident Fernando Lugo muss sich nun einem DNA-Vaterschaftstest unterziehen. Das hat ein Berufungsgericht in zweiter Instanz entschieden, nachdem Lugo in Revision gegangen war.

Die Klägerin Benigna Leguizamón forderte ihn auf, die Vaterschaft für ihren neunjährigen Sohn Lucas Fernando anzuerkennen. Sie war Ihren Angaben zufolge damals Putzfrau in der katholischen Diözese San Pedro. Lugo war bis 2005 Armenbischof in San Pedro und hatte ihren Angaben zufolge den Sohn mit ihr gezeugt. Leguizamón ging mit ihrem Vorwurf bereits vor drei Jahren an die Öffentlichkeit.

Präsident Lugo hat bereits zwei Kinder von zwei verschiedenen Frauen. Auch diese wurden - wie das nun mutmaßliche dritte Kind - in seiner Amtszeit als Bischof gezeugt.

Lugo legte Ende 2007 das Priestergewand ab um für die Präsidentschaftswahl kandidieren zu können. Paraguay ist ein Binnenstaat in Südamerika und grenzt an Brasilien, Argentinien und Bolivien. Präsident Fernando Armindo Lugo Méndez ist seit August 2008 Präsident. In Paraguay leben knapp 6,4 Millionen Einwohner und ist ungefähr so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen.


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