DNA-Test enttarnt Bruder als Vater

Ein Vater aus Österreich wolte seine biologische Vaterschaft zu seinem Sohn bestätigt wissen. Er schickte daraufhin die nötigen Proben an ein DNA-Labor. Diese konnten ihm jedoch nicht die Vaterschaft bestätigen. Für ihn sowieso schon ein Schock. Aber das Labor war sich anhand des DNA-Profils sicher, dass nur ein naher Verwandter - etwa ein Bruder - der Vater sein konnte.

Daraufhin sandte der - nun nur noch rechtliche - Vater Speichelproben seines Bruders ein und siehe da: Das Labor bestätigte in einem weiteren Vaterschaftstest, dass der Bruder der leibliche Vater seines Sohnes ist. Seine Lebensgefährtin hatte ihm also einen Sohn untergejubelt - kein Wunder: Der Bruder ist arbeitslos und hoch verschuldet und somit kein solventer Papa. Mittlerweile hat sich die Frau übrigens einen neuen Partner gesucht. Der angebliche Vater zahlt - bis das Gericht etwas anderes entschieden hat - weiterhin Alimente.

Mit diesem Test hatte das österreichische Labor übrigens weit mehr als routinemäßige Arbeit geleistet. Eine Unterscheidung von zwei Brüdern als mögliche Väter ist schon kompliziert, wenn diese bereits benannt wurden. In diesem Fall hatte damit aber niemand rechnen können - außer dem Bruder und der Frau natürlich. Die Laborleiterin Susanne Haas  (Confidence DNA-Analysen GmbH) meinte dazu: "Das war einer der spannendsten Fälle des ganzen Jahres. Da haben wir richtige Detektivarbeit auf DNA-Ebene geleistet."


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