FAQ - Häufige Fragen

Ab wann ist ein Vaterschaftstest vor der Geburt möglich?

Wir geben einen Überblick, ab wann ein DNA-Vaterschaftstest vor und auch nach der Geburt des Kindes möglich ist.

Alle wichtigen Informationen zum pränatalen, also vorgeburtlichen Vaterschaftstest, haben wir Ihnen auf unserer Themenseite "Pränataler Vaterschaftstest" zusammengetragen.

Zusammenfassung zu vorgeburtlichen Vaterschaftstests:

  • Zwischen der 10. und 12. Schwangerschaftswoche (SSW) wird die Chorionzottenbiopsie durchgeführt und birgt ein Fehlgeburtrisiko von 1 Prozent.
  • Ab der 15. SSW wird die Fruchtwasserentnahme (Amniozentese) angewandt und birgt ein Fehlgeburtrisiko von 0,5 Prozent.
  • Grundlegend zu beachten ist, dass pränatale Vaterschaftstests in Deutschland nur erlaubt sind, wenn eine Straftat vorliegt und der Test klären soll, ob das Kind vom Straftäter oder vom gewollten Vater stammt.
  • In Österreich und z.B. auch der Schweiz gibt es Anbieter, die ab der 9. SSW einen nicht-invasiven - und damit risikolosen - vorgeburtlichen Vaterschaftstest durchführen - jedoch sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass man als deutscher Staaatsbürger damit gegen deutsches Recht verstößt.

Vaterschaftstest nach der Geburt:
Grundlegend kann dem Baby unmittelbar nach der Geburt eine Speichelprobe entnommen werden. Beachten sollte man dabei jedoch eine Wartezeit von 2 Stunden nach dem Stillen, damit sich keine mütterliche DNA mehr im Mund des Babys befindet. Lesen sie hier weiter: Durchführung des Vaterschaftstest


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Kommentare

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Michaelis:
Warum das denn. Wenn ich die Vermutung habe das sie mich betrogen hat will ich doch vorher wissen ob es mein Kind wird
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